Ich wollte Verantwortung übernehmen und aktiv mitgestalten
Tobias’ Weg bei OTTO-CHEMIE
Der Einstieg ins Berufsleben bedeutet für viele junge Menschen eine große Umstellung. Neue Umgebung, neue Abläufe, neue Menschen. So war es auch bei Tobias Thaller – zumindest für einen Moment. Doch schon in der ersten Woche bei OTTO-CHEMIE spürte er: Hier kann ich wirklich ankommen und meine Mitarbeit zählt etwas. „Ich hatte das Gefühl, sofort ein kleiner Teil – wie ein normaler Mitarbeiter auch – von OTTO-CHEMIE zu sein“, erinnert er sich.

Die Ausbildung zum Industriekaufmann war für ihn eine bewusste Entscheidung. „Sie ist wahnsinnig abwechslungs- und umfangreich. Sie bietet einen guten Grundstein, bereitet einen aufs Berufsleben vor, man ist sehr breit aufgestellt und kann daher auch in anderen Bereichen arbeiten.“ Tobias wollte kein starres Berufsbild – sondern ein Umfeld, das Entwicklung möglich macht.
Heute arbeitet er in der Produktorganisation, begleitet Projekte von der Idee bis zur Umsetzung und gestaltet Prozesse mit. Der Weg dorthin war kein Selbstläufer, aber ein durch und durch eigener – geprägt von Neugier, kritischen Entscheidungen und dem Willen, sich weiterzuentwickeln.
Zwischen Abteilungen, Verantwortung und neuen Blickwinkeln
Während der Ausbildung lernte Tobias die vielen Schnittstellen des Unternehmens kennen – und das Zusammenspiel verschiedener Prozesse. „Auf der fachlichen Ebene habe ich gelernt, wie komplex die Abläufe in einem großen Unternehmen sind – von Einkauf über Vertrieb bis hin zur Produktion und wie viele Schnittstellen es zwischen den unterschiedlichsten Abteilungen gibt.“
Doch nicht nur fachlich entwickelte er sich weiter: „Persönlich hat mich die Ausbildung selbstbewusster gemacht. Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen.“
Natürlich lief nicht alles immer glatt – aber auch das war Teil der Entwicklung: „Projekte laufen anders als geplant, Bedingungen ändern sich unerwartet, man rechnet mit etwas, aber dann kommt es ganz anders. Daraus habe ich gelernt, immer einen kühlen Kopf zu bewahren und auch in stressigen Momenten einen Überblick zu behalten.“
Der Schritt in die Produktorganisation
Nach der Ausbildung sammelte Tobias zunächst wertvolle Erfahrungen in der Vertriebssteuerung (VZD). Für ihn war es ein guter Einstieg, um Abläufe kennenzulernen, Strukturen zu verstehen und im Unternehmen Fuß zu fassen. „Gerade am Anfang war es hilfreich, einen Überblick zu bekommen und erste Verantwortung zu übernehmen“, sagt er rückblickend.

Mit der Zeit spürte Tobias, dass ihn vor allem Aufgaben motivieren, bei denen er selbst etwas gestalten und neue Impulse setzen kann. Der Wunsch nach mehr Entwicklungsmöglichkeiten wuchs – und damit der Entschluss, sich innerhalb des Unternehmens neu auszurichten. „Da ich ein Mensch bin, der Herausforderungen liebt, wollte ich bald mehr Gestaltungsspielraum und neue Aufgaben.“
Ein Einblick in die Produktorganisation brachte schließlich den Impuls zum Wechsel: „Durch interne Erzählungen und einem kurzen Einblick in die Abteilung, wurde ich schnell auf eine Stelle in der Produktorganisation aufmerksam. Eine Kollegin zeigte mir ein paar typische Aufgaben in dieser Abteilung und dann war schnell klar: Da bewerbe ich mich.“
Der Übergang fiel ihm leicht – auch dank der vielen Kontakte und Einblicke aus der Ausbildung: „Der Wechsel an sich war keine große Herausforderung. Da ich die meisten Abteilungen bereits in meiner Ausbildung kennenlernen durfte, hatte ich den Vorteil, dass mir viele Schnittstellen bereits vertraut waren.“

Was sich jedoch veränderte, war die Verantwortung: „Die eigentliche Herausforderung war die Umgewöhnung, plötzlich für seine Arbeit selbst verantwortlich zu sein, viele Dinge selbst zu entscheiden, einfach aktiv an der Gestaltung von Produkten und Prozessen mitzuwirken. Zum Glück sind hier alle offen für Veränderungen. Es ist ein ganz anderer Blickwinkel als in der Ausbildung: man sieht, wie aus den Ideen und Planungen Realität werden, das macht Spaß.“
Was ihm Energie gibt, sind spürbare Ergebnisse. „Neueinführung von einem Produkt, man hängt sich rein, muss Hürden überwinden und dann geht man durchs Lager und denkt sich ‘cool, bei der Einführung war ich hautnah mit dabei und habe das ganze mitgestaltet und organisiert’.“
Sein erstes Projekt in der neuen Abteilung war direkt mit einem zentralen Thema verknüpft: Nachhaltigkeit. „Mein erstes Projekt war die Einführung eines neuen Versandkartons, welcher extra für die immer größer werdende Anzahl an Kleinsendungen konzipiert wurde. Damit sparen wir enorm viel Verpackungsmaterial ein. Ich finde, daran sieht man ganz gut, wo die Prioritäten liegen.“ Eine einfache Maßnahme mit großer Wirkung – es hat nur jemanden gebraucht, der sie anstößt und konsequent umsetzt.
Und genau das ist es, was für Tobias den Unterschied macht: „Bei OTTO-CHEMIE ist ‘Nachhaltigkeit’ nicht nur ein Thema auf dem Papier, sondern wird gelebt. Das macht mich stolz, Teil eines Unternehmens zu sein, das Verantwortung übernimmt.“
Tobias’ Weg ist noch lange nicht zu Ende – im Gegenteil. „Ich möchte einen noch tieferen Einblick in alle Abläufe bekommen und die gesamte Firma noch besser kennenlernen. Das bringt sicherlich automatisch neue Herausforderungen mit sich.“
Er hat bereits konkrete Pläne: “Mein nächstes Ziel ist es, Projektleiter zu werden. Mir ist wichtig, dass ich stetig dazulerne und meine Stärken einbringen kann.“
Und was sagt er denen, die noch ganz am Anfang stehen?
Wenn man Tobias fragt, was er heutigen Schulabgängern mitgeben würde, muss er nicht lange überlegen: „Trau dich einfach, neue Wege zu gehen. Eine Ausbildung bei OTTO-CHEMIE bietet dir viele Chancen – nutze sie und sei offen für Neues. Man braucht keine Angst haben, Fragen zu stellen und Verantwortung zu übernehmen.“ Der Einstieg mag herausfordernd sein – aber genau darin liegt das Potenzial: „Anfangs muss man ins kalte Wasser springen, aber daran wächst man.“
Tobias ist der Beweis dafür, dass moderne Ausbildungswege nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern Menschen dazu befähigen können, Verantwortung zu übernehmen und Veränderung mitzugestalten. Sein Weg zeigt, dass es nicht immer die großen Visionen braucht – sondern Menschen, die hinschauen, mitdenken und konsequent handeln. Dass OTTO-CHEMIE diesen Gestaltungsraum bietet, hat Tobias für sich genutzt: mit klaren Entscheidungen, dem Mut, Dinge zu hinterfragen, und dem Wunsch, nicht nur ein Teil des Unternehmens zu sein, sondern es aktiv mitzuprägen. Sein Beispiel macht deutlich, wie viel Potenzial in einer Ausbildung steckt – wenn die Rahmenbedingungen stimmen und der eigene Antrieb da ist.
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